Als wir unser Haus planten, stand mir unsere Waschküche schon bildlich vor Augen. Sie sollte auf keinen Fall eine Rumpelkammer sein, in der man zwangsläufig mehrmals wöchentlich arbeitet. Die fliederfarbene Wand war die erste, die in unserem Haus gestrichen wurde und als diese Ecke vor einigen Monaten fertig wurde, war sie genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe.
Den Schriftzug habe ich aus schwarzem Tonkarton ausgeschnitten und mit widerlöslichem Sprühkleber aufgeklebt.
Wäsche waschen macht mir generell nicht viel aus, aber in einer hübschen Waschküche macht es gleich noch viel mehr Freude. Vor allem, weil ich dafür nicht mehr in einen feuchten, dunklen Miethauskeller gehen muss.
Vor ein paar Tagen habe ich mich auch mal an das Experiment gewagt, Waschmittel und Weichspüler nach dieser Anleitung selbst herzustellen. Und ich bin begeistert. Was hartnäckige Flecken angeht, kann ich noch kein Urteil fällen, aber allein der komplett neutrale Geruch der Wäsche hat mich überzeugt. Außerdem fühlt sich die Wäsche tatsächlich weicher als mit dem normalen Weichspüler an. Das hätte ich nicht gedacht.
Das Bild dürft ihr euch gerne ausdrucken.
Oder mir eine Mail schreiben, dann maile ich euch das PDF zu.
Dieses Jahr habe ich das Rad nicht neu erfunden, sondern habe für die Sommerdeko in meinen Kisten gestöbert.
Dabei bin ich über feinen, weißen Ostseesand und Segelboote von dieser Party gestoßen.
Also alles etwas anderes arrangiert und das Sommerfeeling ist vorprogrammiert.
Schließlich verbringen wir den Sommer Zuhause, bis wir dann Ende des Sommers doch noch mal den Ostseesand durch unsere Zehen rieseln lassen...
In unserem Garten blüht der Lavendel. Und ich hab ihn mir ins Haus geholt.
Einige Blüten mit einem schönen Spitzenband zusammengebunden, über Kopf aufgehängt und zwei Tage trocknen lassen, damit die Blüten nicht herunterhängen und dann verdekoriert. Zur Befestigung habe ich Gardinenklammern aus dem Baumarkt verwendet. So habe ich überall im Haus kleine sommerliche Hingucker.
Auf dem letzten Bild sind übrigens meine Eltern abgebildet. Das Foto entstand vor fast 33 Jahren während ihrer Flitterwochen. Ich liebe die Emotionen, die das Bild transportiert. Ganz viel Liebe!
Vor einigen Wochen zeigte ich euch ein paar Geschenkideen zur Geburt.
Ihr könnt sie hier noch mal nachlesen.
Heute folgt Teil 2. Dieses Mal einige selbstgenähte Dinge.
Legen wir los:
1. Stillschal
Ein tolles Geschenk für Mama und Baby. Ein hübsches Accessoire für Mamas Hals und in Windeseile umfunktioniert zu einem Schal, der beim Stillen vor neugierigen Blicken schützt. Übrigens auch sehr praktisch für neugierige Babys, die sich gerne vom Essen ablenken lassen.
Ich habe mich bewusst gegen Baumwollstoff entschieden, sondern einen weichen Jerseystoff gewählt. Der Schal lässt sich dadurch sehr schön um den Hals drapieren und engt das Baby beim Stillen nicht ein.
Den Schal habe ich in den Maßen 60cmx150cm zugeschnitten und nach folgender Anleitung genäht:
2. U-Heft-Hüllen
Ich weiß, ich habe sie schon zig mal hier gezeigt. Aber es ist immer wieder ein Unikat und Hingucker beim Kinderarzt. Ich verwende hierfür die kostenlose Anleitung von hier.
3. Traubenkernkissen
Zur Geburt von unserem Bärchen haben wir ein niedliches Traubenkernkissen im Bärchenlook bekommen. Haben wir bei ihm aber kaum benötigt. Unsere Maus dafür braucht dieses Bauchweh-weg-Kissen immer wieder.
Ich habe mal eins in Wolkenform ausprobiert. Leider konnte mein Mann dieses nicht als Wolke identifizieren, aber was solls. Hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Hauptsache klein und nicht zu dick. Für dieses habe ich noch Kirschkernreste verwendet. Aber Traubenkerne sind kleiner und daher auch angenehmer für die kleinen Würmchen.
Hier könnt ihr lose Kerne bekommen. Die reichen dann auch gleich für mehrere Kissen.
Ich habe zwei Bezüge genäht. Einen schlicht weißen, in den ich die Kerne eingenäht habe und eine hübsche Hülle für außenrum mit Reißverschluss. So lässt sich der Bezug auch mal waschen.
4. Latzhose
Hier habe ich eine tolle Anleitung für eine Babylatzhose gefunden, die sich prima mit einem Shirt mit übergroßer Fliege ergänzen lässt. So sind auch kleine Würmer ganz schnieke gekleidet.
5. Spiel- und Schlafhose
Das Schnittmuster für diese Hose ist super einfach gehalten und schnell zu nähen. Es umfasst die Größen 56-92.
Unser 2-jähriger trägt sie zum Schlafen, zum Spielen und Toben und im Sandkasten buddeln. Er hat darin einfach so viel Bewegungsfreiheit. Also habe ich auch ganz kleine Höschen für die Neuankömmlinge genäht.
Beim Nähen lasse ich allerdings die Hosenbeine nach unten hin etwas schmaler zulaufen. Dadurch lassen sich die Bündchen besser annähen, weil man sie nicht so stark dehnen muss und es entstehen nicht so unschöne Wellen am Saum.
So, das wars erst mal von mir. Ich hoffe, ich habe euch ein paar Anregungen mitgegeben...
Vielleicht habt ihr noch ein paar tolle Tipps? Dann dürft ihr sie gerne in den Kommentaren ergänzen.
Im Moment komme ich nicht wirklich zum Bloggen. Wir sind gerade dabei, unser großes Badezimmer endlich fertig zu machen und so ein Projekt nimmt schon gewaltig Zeit in Anspruch.
Heute also nur kurz ein Täschchen, das ich zu einem Geburtstag als Mitbringsel genäht habe.
Und weil das Nähen so Spaß gemacht hat, ist wieder ein Prinzessinkleid fertig geworden.
Oder vielmehr ein Brautkleid... irgendwie müssen ja die Stoffvorräte verbraucht werden, damit Platz für Neues ist ;-)
Das Oberteil ist so wie hier genäht. Und weil das Rockteil so schlicht ist, habe ich als Hingucker noch eine Schleife aufgenäht.