Samstag, 7. Januar 2017

Titus

Im Oktober kam ein süßer, kleiner Kerl auf die Welt und ich habe es mir nicht nehmen lassen, den Herbst mit auf die Babybilder zu nehmen.
Nicht ganz passend zur Jahreszeit, aber ich wollte euch die Bilder trotzdem gerne zeigen.









Liebe Grüße
Ellen

Samstag, 31. Dezember 2016

Frostige Schwangerschaftsbilder

Anfang Dezember an einem eisig kalten Samstagmorgen habe ich mich dick eingemummelt und bewaffnet mit meiner Kamera diese süße Familie fotografiert.
Sie taten mir leid, wie sie sich die Zehen und Hände abfroren, aber für ein gutes Foto kenne ich nix ;)
Und die Stimmung war grandios. Das Feld war vereist und langsam ging die Sonne auf.
Es war eine wahre Lichtpoesie!



















Und mit diesen Bildern wünsche ich euch eine schöne Silvesterfeier und
wir lesen uns im neuen Jahr 2017!
Alles Liebe für euch
Ellen

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Mein Jahresende + Babyshooting

Hallo ihr Lieben,

ist noch jemand da?
Wenn ich mir so meine Blogbilanz ansehe, war ich dieses Jahr sehr blogfaul und habe nur sehr wenig geschrieben. Das hatte gar nicht so einen bestimmten Grund, vielmehr hatte ich mit anderen Dingen zu tun und das Bloggen hat sich in meiner Prioritätenliste etwas nach hinten geschoben.
Ob es mehr werden wird? Ich weiß es nicht.
Ehrlich gesagt, tragen wir gerade ein paar andere Fragen mit uns herum, die auf eine Antwort warten und so endet dieses Jahr turbulenter, als wir vermutet hatten.
Wobei die äußeren Umstände, die gleichen sind. Aber der Kopf arbeitet auf Hochtouren und ich muss mir wieder sagen:
"Komm zur Ruhe! Gott weiß, wie es weitergeht. Und wenn die Zeit da ist, werden sich die Wege genau so fügen, wie es richtig für dich ist!"

Aber Geduld war noch nie meine Stärke und so bin ich gespannt und auch etwas angespannt, was das neue Jahr mit sich bringen wird.

Zum Jahresende hin wäre ein Rückblick eigentlich angebracht, aber mir ist heute gar nicht so sehr danach. Ich zeige euch heute lieber einige Bilder von einem Babyshooting aus dem Sommer.
Diese kleine Zuckermaus wurde sehnlichst erwartet und von ihren großen Brüdern ganz herzlich aufgenommen.









Liebe Grüße
Ellen

Freitag, 2. Dezember 2016

Einblicke ins Kinderzimmer unserer Maus + DIY Wimpelkette

Hallo ihr Lieben,

wow, ich habe tatsächlich über einen Monat nichts mehr gepostet. Wobei ich nicht versprechen kann, dass sich das in nächster Zeit gravierend ändern wird. Es gibt eben Zeiten, in denen ich einfach keine Lust aufs Bloggen habe und andere Dinge wichtiger sind. Aber dennoch werde ich euch demnächst noch ein bisschen was von unserem Haus zeigen, denn das Kinderzimmer von unserem Großen hat endlich eine Umgestaltung bekommen. Und unser Bad will ich euch auch seit Ewigkeiten mal zeigen, aber alles der Reihe nach. Heute nehme ich euch noch mal mit ins Kinderzimmer unserer Maus.

Es ist nicht wahnsinnig viel passiert, aber ein paar Kleinigkeiten sind dazugekommen und seit ich die Bilder gemacht habe, hat es sich schon wieder etwas verändert. Aber vielleicht zeige ich euch nach Weihnachten noch mal einige Bilder davon.


Diese tollen Wolkenkissen, die man überall auf Pinterest sieht, haben es mir schon lange angetan und ich hab mir ganz fest vorgenommen, auch eins zu nähen. Und dann hab ich es ganz spontan an einem Abend umgesetzt und ich mag es so sehr.

Das wunderschöne Patchworkkissen dahinter war ein Geschenk zur Geburt und passt hervorragend ins Zimmer.


Die Wimpelkette ist ein tolles DIY- Projekt für Nähanfänger. Denn es besteht aus genau einer Naht.

1. Beidseitig klebendes Vliesofix auf ein großzügig ausgeschnittenes Stoffstück aufbügeln.
2. Auf das Papier vom Vliesofix die Vorlage des Wimpels aufzeichnen.
3. Den Wimpel sorgfältig ausschneiden. (Dadurch, dass das Vliesofix schon aufgebügelt ist, wird die Schnittkante schön sauber und franst nicht aus.
4. Papier abziehen, auf ein weiteres Stoffstück legen und aufbügeln.
5. Den Stoff ebenfalls entlang der Kante ausschneiden.
6. Anschließend alle Wimpel mit einer Naht an ein Band / Spitze oder beides annähen. An beiden Enden 20cm Band überstehen lassen zum guten Befestigen.









Die Pinnwand besteht aus einer normalen Leinwand, die ich mit einer Tapete, ein paar selbstgenähten Herzen und mit Heißkleber befestigten Wäscheklammern verschönert habe.





Hier hängt eins der Weihnachtsoutfits. Genäht nach dem Schnittmuster Emily von pattydoo.
Die Ärmel und das Rockteil sind aus zartem Chiffonstoff, was man auf den Bildern leider nicht so gut erkennen kann. Aber es sieht dadurch leicht und edel aus.


Außerdem sind noch ein paar Basicteile fertig geworden. Wobei es nicht alle aufs Bild geschafft haben. Die Shirts und Leggins auch nach Schnittmustern von pattydoo.
Für das Röckchen aus weichem Veloursleder habe ich selbst Maß genommen.
Das schwarze Shirt wurde verschenkt und das Giraffenshirt ist für mein Bärchen. Die anderen Teile sind in Mädchenzimmer eingezogen.
Und die Wimpelkette gibt schon einen kleinen Einblick ins Zimmer von unserem Großen ;-)

LG Ellen

Mittwoch, 12. Oktober 2016

"Ich liebe dich nicht!"



Im September haben wir Familienurlaub gehabt.
Strahlende Sonne, feiner Sandstrand, Meer mit unglaublichen Temperaturen... Entspannung pur!
Vom ersten Augenblick an wechselte ich in den Wohlfühlmodus, war ruhig und glücklich. War liebevoll zu meinen Kindern und geduldig mit ihnen.
Und prompt überrumpelte mein eher nüchterner Sohn mich damit, dass er mir ständig Liebeserklärungen machte, sich auf meinen Schoß kuschelte und wir uns abknutschten. Alles völlig ungewöhnliche Gesten meines 3-Jährigen. Ich spürte sofort: Es lag an mir und meinem Verhalten. Ich kann noch nicht einmal richtig benennen, was genau ich anders machte, als im Alltag Zuhause. Aber definitiv nahm ich mir mehr Zeit für ihn und war wohl auch etwas geduldiger als sonst (nicht eine meiner herausragenden Stärken!).








Drei Wochen später an einem trüben Herbstvormittag (um genau zu sein, heute Morgen!) bin ich gerade dabei, meinem Sohn die Jacke anzuziehen, bevor er in den Garten zum Spielen geht. Plötzlich sagt er: "Ich liebe dich nicht!" Nun, diese Aussage höre ich nicht das erste Mal. Er wechselt häufiger seine Meinung darüber, wen er liebt oder nicht liebt. Ich bin nur kurz entsetzt darüber, fange mich schnell wieder und antworte: "Ich liebe dich aber trotzdem." Ich ziehe ihn fertig an und er macht die Tür auf. Ich frage: "Gibst du mir noch einen Kuss?", wie wir es üblicherweise machen. Er bleibt stehen und überlegt wohl, wie er auf meinen erwartungsvollen Gesichtsausdruck reagieren soll. Er tritt von einen Fuß auf den anderen, dreht sich aber schließlich um und geht nach draußen.

Und während ich noch auf dem Boden hocke, wird mir auf einmal die Parallele zwischen Gott und mir bewusst. Gott liebt uns hingebungsvoll. Wie ein Vater seine Kinder. Völlig unabhängig von unseren Gefühlen für ihn. Und dann sehe ich mich, wie ich wie ein 3-Jähriger vor Gott stehe und sage: "Ich liebe dich nicht. Weißt du, ich möchte meine Zeit jetzt nicht mit dir verbringen. Da ist jetzt gerade so ein schöner Sandkasten draußen, der auf mich wartet. Ganz ehrlich, das ist doch viel Spannender. Was? Du willst mit mir reden, Zeit mit mir verbringen? Ich habe viel wichtigeres zu tun. Und deine Hilfe brauche ich auch nicht. Ich schaffe es schon alleine durch den Tag." Manchmal erhasche ich einen Blick auf Gottes verletztes Gesicht und es melden sich Schuldgefühle bei mir. "Ja Gott, nachher dann. Dann verbringe ich Zeit mit dir und höre mal zu, was du zu sagen hast. Aber jetzt? Sorry, keine Zeit."

Ich weiß, dass der Vergleich von mir zu Gott in dieser Situation ganz schön hinkt. Ich mag wohl Fehler gemacht haben, die so eine Aussage meines Sohnes hervorgerufen haben. Aber nicht so Gott. Er ist unfehlbar. Ist niemals unfair und ungeduldig, immer liebevoll und gerecht.

Aber diese Situation heute morgen hat mir ganz neu die Augen geöffnet: Gott liebt mich durch und durch. Und ich elender Sünder glaube immer wieder, dass ich es nicht nötig habe, in einer ständigen Abhängigkeit und Nähe zu ihm zu leben. Dass ich sein Wort und meine Gespräche mit ihm nur ab und zu brauche, wenn sich das schlechte Gewissen meldet.
Nein!
Ich will neu erkennen, was ich an meinem Herrn und Heiland habe. Welches Opfer er für mich gebracht hat, als er seinen Sohn töten ließ, damit ich leben kann.



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